Chichén Itzá

Heute hatten wir richtig Glueck. Erstens war es eher bewoelkt, zweitens waren wir recht frueh dran, was dafuer sorgte, dass noch nicht alles voll mit Touristen war (die meisten kommen mit der Tagesbustour aus Cancun gegen 12 oder 13 Uhr an) und deshalb die Haendler auch noch dabei waren ihre Staende aufzubauen (Es lohnt sich also wirklich ein Hotel in der Naehe zu nehmen und frueh da zu sein.) und drittens haben wir eine Fuehrer genommen, der zwar kein sooo tolles Englisch sprach, aber wir konnten es verstehen und er hat uns viele interessante Dinge erzaehlt. Z.B. die akustischen Effekte, die durch die Architektur hervorgerufen werden. Ich hab natuerlich einige Fotos gemacht.
Danach waren wir bei einer Cenote essen. Das Essen war wie am Vortag eine Platte mit allen moeglichen typisch mexikanischen Gerichten und dazu Tortillas und es war auch wieder sehr gut. In der Cenote waren wir dann aber nicht schwimmen. Dafuer hatten wir auch keine Sachen dabei. Sah aber sehr schoen aus.
Fuer den Abend war dann ein erneuter Besuch der Lichtshow (die im Eintrittspreis ohnehin inbegriffen war) geplant. Aber da es ganz leicht regnete wurden die Kopfhoerer mit der Simultanuebersetzung nicht verliehen, was fuer mich der einzige Grund gewesen waere das nochmal anzuschauen. Also den Abend dann doch am Hotel verbracht und die Gelegenheit ausgenutzt um die beiden Pools noch auszuprobieren, bevor wir morgen weiter reisen.
Das Beste ist mir heute mit dem Rechner hier passiert. Ich wollte Mittags schon kurz online gehen und das WLan wollte absolut nicht funktionieren. Da hab ich dann 20 Pesos gezahlt um 20 Minuten online zu sein. Abends funktionierte es immernoch nicht, aber bei unserem Tischnachbarn (einem Aachener, der seine Schwester in Merida besucht und die Strecke von Cancun nach Merida mit dem Rad zuruecklegt) funktionierte es. Erst etwas spaeter fiehl mir auf, dass die LED, die anzeigt, dass der WLan aktiv ist, nicht leuchtete. Mal eben Fn + F11 gedrueckt und ploetzlich hatte ich Internet (nur war der Akku dann vom Fotos gucken fast leer).

Mérida

Heute waren wir wieder auf der Autopista (da hatte ich mich gestern verschrieben). Noch ein paar Unterschiede: Man darf nur 110 km/h fahren, Tankstellen gibt es nur alle 100-200 km, die Autopista fuehrt durch dichten Jungel, es gibt auf der linken Seite extra Wendemoeglichkeiten, es ist kein Verkehr (wenn man vor und hinter sich zwei Autos sah war das viel) und (was mir auf der Rueckfahrt aufgefallen ist) in den Linien gibt es Reflektoren, das sieht dann aus wie auf einer Landebahn, ist aber in der Nacht sehr hilfreich.
Also heute ging es zum anderen Ende der Autopista, nach Merida. Das ist eine die wichtigste Stadt hier auf der Halbinsel. Die Innenstadt ist im Kolonialstil und an sich ganz schoen. Hab da auch viele Fotos gemacht. Leider sind wir an den grossen alten Villen (auch im Kolonialstil) der Spanier etwas ausserhalb des Zentrums nur vorbei gefahren, deshalb hab ich da keine Fotos.
Unser Fuehrer war der Cousin von Alex Mutter. Der wusste auch, wo man in der Naehe des Zentrums parken kann. Die haben da Parkplaetz in den Hinterhoefen, wo man den Wagenchluessel da lassen muss, damit die den Wagen umsetzen koennen, falls einer dahinter raus will.
Danach ging es dann auf eine Hacienda, wo wir typisch Mexikanisch gegessen haben. Es gab kleine Tortillas, die man in die Hand genommen hat und sich dann von der Platte in der Mitte etwas Fleisch mit Sosse draufgelegt hat. Dazs ganze wurde dann gerollt und kam in den Mund. Schmeckte alles sehr gut.

Nach Chichén Itzá

Heute hiess es packen, denn wir verliesen die Isla Mujeres (mit einem weinenden Auge). Mit der Faehre ging es wieder zum Haupthafen bei Cancun und von dort mit einem bestellten Transport zur Autovermietung am Flughafen.
Da sich Alex Vater die Hotellzone auch nochmal anschauen wollte, fragte er den Fahrer, ob der den Umweg ueber die Hotelzone nehmen koennte. Dieser wirkt aber alles andere als begeistert, bis ihm ein gutes Trinkgeld angeboten wurde. So sahen wir die Hotelzone diesmal in einer Geschwindigkeit, in der man auch in der Lage war etwas zu sehen. Da sind wirklich einige Hotels schoen gemacht. Manche erinnern auch ein bisschen an Las Vegas. Einige sind in Bau, aber bei manchen sieht es auch so aus, als waeren sie im Bau Opfer der Wirtschaftskrise geworden. Die Strassen sind von guter Qualitaet und in der Mitte ist ein Gruenstreifen mit Gras und Palmen. Natuerlich ist er bewaessert. Der Fahrer erzaehlte auf unsere Frage hin, dass das irgendwie recyceltes Wasser ist, was nicht wirklich sauber ist und wenn man sich die Hand nass macht koenne man das auch riechen. Ich musste spontan an das Paerchen denken, was ich vorher geshen hab, dass sich an den Sprinklern die Fuesse abgewaschen hat. Der Fahrer wusste wohl das ein oder andere Interessante zu berichten, aber ich kann leider immernoch kein Spanisch.
Dann gab es Auto mieten auf mexikanisch, also ersten laeuft es anders und zweitens, als man denkt. Das Auto wurde per Internet bei einem US-Anbieter gebucht und an die lokale Vertretung von Europcar vermittelt. Dann sollte ploetzlich eine zusaetzliche Versicherung gezahlt werden. Und waerend Alex Vater innen am Counter diskutierte wurde Alex Mutter draussen ein kostenloses Fruehstueck angeboten, dass irgendwie also Bonus zu dem Auto dazu kommen sollte und das fuer eine Reservierungsgebuer von 20 Dollar, die man aber zurueck bekommt. Als wir und das nachher genau angeguckt haben sind wir zu dem Schluss gekommen, dass das wahrscheinlich eine Veranstalltung zu Verkauf von Timsharing sein wird. Also 20 Dollar in den Sand gesetzt.
Dann ging es auf die Autostrada, die am besten ausgebaute Strasse in diesem Teil Mexikos. Sie ist vergleichbar mit einer mittleren bis schlechten Autobahn in Deutschlad und ist gebuehrenpflichtig. Aber sie brachte uns (recht) schnell zu unserem Hotel.
Das Hotel ist nicht so gut, wie das vorherige, aber auch weitaus guenstiger. Bei unserem Zimmer bekam ich aber keine WLan Netze angezeigt, deshalb ging ich zu den PCs gegenueber der Rezeption, wo man fuer eine 10 Pesos Muenze 10 Minuten surfen kann (1 Euro = ca. 18 Pesos). Ich gab also 30 Pesos aus um Mails zu checken und Patti und Bruder zu antworten. Erst danach sah ich das Schild, das kostenlosen WLan Zugang fuer Gaeste versprach und das Passwort einhielt. Die Sache ist einfach, dass ich im Restaurant oder am Pool sitzen muss um surfen zu koennen, aber das kann ich noch so gerade verschmerzen :-)
Dann entschieden wir uns dazu an diesem Abend doch noch die Show mit dem beleuchteten Maya Pyramiden zu schauen, da sie einem wohl etwas von der Geschichte naeher bringen soll. Und es ist wohl ganz praktisch das zu wissen, bevor man sich alles den Tag ueber anschaut. Leider haben wir vergessen uns Kopfhoerer mit der englischen Simultanuebersetzung zu holen. So hat Alex Mutter versucht die wichtigsten Sachen zu uebersetzen, aber das war leider sehr bruchstueckhaft. Aber wir werden auf jeden Fall noch mal hingehen, weil es nur 40 Pesos kostet (plus 35 fuer die Uebersetzung). Vll. klappt es sogar, bevor wir uns die Pyramiden uebermorgen am Tag ansehen. Das ganze sah aber auch sehr schoen aus, deshalb hier ein Bild (auch wenn mein Cybershot das nicht so gut einfangen konnte)
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Morgen geht es dann erstmal nach Mérida, der Hauptstadt des Bundesstaats Yucatán.

P.S.: Irgendwie nervt es mich, dass hier im Restaurant die ganze Zeit amerikanische Weihnachtsmusik laeuft.

Mexikanisches U-Boot

Erst noch ein Nachtrag zu den Taxis (das wichtigste): Sowas wie Taxameter gibt es nicht. Der Preis wird VORHER verhandelt (ich will nicht wissen, was passiert, wenn man das vergisst).
Die Nacht war doch ruhiger, als befuerchtet. Nur klingelte Nachts gegen 3 Uhr mein Handy. Ich hab das dabei, weil es ja nen recht guten Fotoapperat abgiebt und ich auch kostenlos SMS empfangen kann. Anrufe nehme ich aber nicht an, da mich das hier 2-3 Euro pro Minute kosten wuerde. Jetzt schalte ich das Handy nachts aus, damit es keine Mecker von Muttern mehr gibt. Heute Nacht scheint in der Naehe keine Party in Sicht.
Heute morgen hab ich erstmal Karten geschrieben und zwar an Patti, das DHZB und das Spilles. Mehr Adressen weiss ich nicht/hab ich nicht dabei. Wer also aus meinem Freundeskreis gerne ne Karte bekommen wuerde, muss mir nur seine Adresse zukommen lassen.
Auf dem Weg zur Bootsanlegestelle sind wir erst bei der Post vorbei und haben die Karten auf den Weg gebracht. Mal schaun, ob und wann die ankommen. Zur Bootsanlegestelle gingen wir, weil wir nach Cancun rueber wollten. Dort gibt es naemlich das AquaWorld, das einiges an Aktivitaeten rund um das Wasser und das Riff anbieten. Wir hatten uns vorgenommen das Riff von einem U-Boot aus zu betrachten, wobei ich mich die Tage immer wieder fragte, ob ich wirklich in ein mexikanisches U-Boot einsteigen will. Den Seeweg nach Cancun bewaehltigten wir wieder mit der flotten Katamaran-Faehre. Uns kamen ganz viele Leute entgegen, die von Cancun aus eine Tagestour auf die Isla Mujeres machten, aber ausser uns dreien fuhr nur ein anderer Fahrgast neben den drei Mann Crew mit. Auf dem Weg unterhielt sich Alex mit einem der Crew und erfuhr so, dass das Taxi viel zu teuer ist und man sehr guenstig mit dem Bus fahren kann. Die Busse kamen auch in recht dichten Abstaenden. Der Fahrstiel der Busfahrer ist fast noch schlimmer als der der Taxifahrer. Mit dem Unterschied, dass es fuer eine Busfahrer ganz schlimm ist zu stehen, weil gerade Leute ein oder aussteigen, deshalb werden diese Zeiten massiv verkuerzt. Also wir auf dem Rueckweg sahen, dass in Cancun Tempo 40 gilt mussten wir uns ein lautes Lachen unterdruecken. Auf dem Hinweg haetten wir die richtige Station nicht gefunden, wenn Alex nicht eine Einheimische gefragt haette. Mit Glueck haetten wir es noch geschafft raus zu springen, weil dort auch andere rauswollten. So erging es uns dann naemlich auf dem Rueckweg.
Zu dem was ich von Cancun hab an mir vorbeifliegen sehen (also groesstenteils Hotelzone): Man sieht, dass diese Stadt fuer den Tourismus aus dem Boden gestampft wurde. Die pompoesen Hotels reihen sich aneinander. Nicht, dass sie architektonisch haesslich waeren, aber man fragt sich einfach, ob die ganzen Hotels jemals ausgelastet sind. Derzeit sind sie es bestimmt nicht. Ansonsten gab es McDonalds, PizzaHut und Shopping Center, also alles, was der Ami bei sich zu Hause auch hat, aber im Urlaub nicht vermissen will. Also ich denke, dass wir es mit der Isla Mujeres besser getroffen haben.
Im AquaWorld musste man nach der Kasse natuerlich erstmal durch einen Laden durch, um zu dem Schiff zu kommen, was einen zu dem U-Boot oder auch zu Schnorcheln bringt. Natuerlich war der Preis recht hoch, aber dafuer war es All Inklusiv, also mit freien Getraenken und was zu Essen. Das Boot, mit dem wir zum Riff fuhren gab erstmal ordentlich Stoff (was dafuer sorgte, dass man die Musik nicht mehr hoeren musste) und fuhr dann gemuetlich durch die Mangroven. Auf dem Rueckweg hab ich es mir auch nicht nehmen lassen die Leiter auf das Dach hochzusteigen, um ein paar Fotos zu machen.
Das U-Boot stellte sich als ein Boot heraus, was nicht ganz so U war. Es war quasi die Weiterentwicklung des Glasbodenbootes. Es gab einen Fahrgastraum, der unter dem Wasserspigel war und zu beiden Seiten komplett verglasst war. Es gingen immer zwei Personen nach vorne, hinter ihnen wurde dann eine Bank runtergeklappt und somit hatten alle einen Fensterpaltz. Besonders Breit war diese Kabine naemlich nicht. Der Bootfuehrer war ueber dem Wasser und angetrieben wurde das Teil von zwei ganz normalen Aussenbordern. Die Sicht war jetzt nicht so toll, wie erhofft, aber es war schon ganz schoen. Auf dem Rueckweg hatten wir nach der Busfahrt noch etwas Zeit, bevor die Faehre fuhr, also haben wir uns noch etwas bei den Touri-Staenden umgeschaut und ein paar Mitbringsel erstanden.
Die Zeit, die uns dann auf der Isla Mujeres am letzten Abend noch vor dem Abendessen blieb nutzte ich um zwei Dinge auf meiner imaginaeren Liste noch abzuhaken. Ich hab mir den Sonnenuntergang angeschaut und zwar aus dem Meer heraus. Dem entsprechend hatte ich keinen Fotoapperat dabei, aber ich fand den jetzt auch nicht soooo toll. U.a. weil die Sonne hier nicht im Meer untergeht, sonder quasi in der Skyline von Cancun, die auch noch mit ein paar Kranen gespickt ist. Als zweites hab ich dann den Pool noch ausprobiert. Da gab es nichts zu meckern. Alex nutzt die Gelegenheit um sich in den vier olympischen Schwimmstile zu versuchen: Ruecken, Brust, Kraul und absaufender Koeter.

Und noch etwas Inselleben

Nach einer unruhigen Nacht (in der Naehe wurde wohl eine Hochzeit mit Techno Mucke gefeiert) waren wir wieder frueh auf und nutzten die Zeit bis zum Fruehstueck, die wir auch noch den Golfwagen hatten, fuer eine kurze Tour zu einer etwas urspruenglicheren Strasse auf der Insel. Danach ging es zu der Stelle, wo sich die Eltern von Alex vor 50 Jahren kennen gelernt haben (der Anlass fuer die Reise, bei der ich Trittbrettfahrer bin).
Das Fruehstueck war heute etwas spaeter, da Besuch erwartet wurde. Alex Mutter hatte Verwandtschaft eingeladen, die sie lange nicht gesehen hatte und Alex eine Schulfreundin aus der deutschen Schule in Mexiko.
Im Anschluss wollten die Verwandten zu einem Ableger vom Garrafón, der wohl weniger Luxus bietet, aber dafuer auch fuer die Einheimischen erschwinglicher ist. Wir sind mit dem Taxi mitgefahren und dann aber doch in den richtigen Garrafón Park gegangen, da wir diese tolle Fahrt an einer Seilbahn machen wollten. Da es schon spaet war mussten wir nur den halben Tag zahlen, aber ich fand es ehrlich gesagt nicht so toll. Das Schnorcheln war nicht so meins. Vll. war das Material auch nicht so toll, auf jeden Fall war meine Brille staendig beschlagen und ich hatte Salzwasser in der Nase. Vom dem, was es zu sehen gab war es ganz OK. Es gab ein Riff und auch einige bunte Fische, aber jetzt auch nix was einen aus den Socken haut. Die Seilbahn ging ueber drei Seile erst an ueber der Felsklippe entlang, dann zu einer Plattform auf dem Meer und dann zurueck zu Ufer. Hab ich auch schon in nem Hochseilgarten gemacht, nur das Ambiente war etwas besonderes. Sonst hat der Park fuer mich nicht viel geboten. Schwimmen konnte man nur in nem Pool, der zwar ein schoenes Panorama hatte, dafuer aber nicht ganz sauber schien. Und Liegen gibt es hier am Strand auch. Der oestlichste Punkt Mexikos gehoert uebrigends auch zu dem Park, kann aber, wie berichtet auch einzeln besucht werden.
Zurueck ging es wieder mit einem Taxi. Was ich ueber Taxis hier gelernt hab: Ein Taxi mit funktionierender Klimaanlage erkennt man an den geschlossenen Fenstern. Und besonders auf der Rueckfahrt hab ich gelernt: Zum gefuellen der Reifen braucht man kein Barometer, das ist an dem Druckluft-Teil naemlich auch nicht dran. Man fuellt einfach und klopft ab und zu dagegen. Und ein Geschwindigkeitshubbel (die es hier sehr oft gibt, weil man sich sonst noch weniger an die Geschwindigkeit halten wuerde) verlangsamt einen Taxifahrer fuer ca. 25-50 m, ein Wagen, der sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung haelt normal nicht mehr als 500 m und bei einem Golfwagen ist es noch mehr vom Verkehr abhaengig, da kann es auch schon mal auf 0 m gehen. Aber diese Studie haette ich etwas besser betreiben koennen, wenn der Tacho des Taxis funktioniert haette, so denke ich nur, dass er zu schnell war.

Und falls Ihr Euch fragt, wo ich die Zeit her nehme so viel zu schrieben. Wir waren heute mal richtig spaet vom Essen zurueck, da wir erst um 6 Uhr (also als es schon richtig dunkel war) gegangen sind. Um * Uhr waren wir fertig und die anderen waren schon vor 9 Uhr im Bett und das war heute alles was spaeter, als an den letzten Tagen. Und ich muss bis 10 Uhr warten, da ich dann meine Medikamente nehme.
Heute wird das mit dem Einschlafen wahrscheinlich wieder nicht so leicht, da der 15. Geburtstag eines Maedchens direkt vor unserem Balkon gefeiert wird. Das ist in Mexiko wohl ein besonderes Ereignis, wo das Maedchen vom Kind zu Fraeulein wird und deshalb wird das gross gefeiert. Aber erstens ist die Musik wenigstens nicht ganz so unertraeglich und es sieht fuer mich auch so aus, als wuerden sie nicht, ganz so lang, wie letzte Nacht (4 Uhr, wie mir gesagt wurde) durchhalten. Aber da kann ich mich auch taeuschen…

Bilder wird es wahrscheinlich nachher in nem Album (ggf. Pixum) geben. Dann muss ich die nicht nachtraeglich in den Text reinwurschteln.

Vamos a la playa

Das mit den Bildern dauert hier immer ein bisschen laenger, deshalb werde ich das erstmal sein lassen. Vll. fuege ich noch welche ein, wenn ich wieder in den USA bin.
Heute haben wir uns ein elektrischen Golfwagen (oder sowas in der Art) gemietet (ist hier ein beliebtes Fortbewegungsmittel fuer Touris), weil wir etwas weitere Strecke zurueck zu legen hatten. Schliesslich ist die Insel nach Reisefuehrer 7 km lang und 100 m breit. Das Vehikel war zwar nur fuer vier Personen zugelassen, aber wir sind trotzdem zu fuenft gefahren. War wohl hinten etwas eng, aber ich hatte das Glueck den ganzen Tag nicht hinten zu sitzen. So fuhren wir dann zum oestlichsten Punkt Mexikos. Dort gab es auch eine Plakette, die sagte, dass man an naechsten Tag frueh genug wiederkommen sollte, damit man von sich behaupten kann, dass man der erste war, der an diesem Tag in Mexiko die Sonne gesehen hat.
Kleiner Einschub zur Sonne: Die steht schon gegen sechs oder sieben Uhr am Himmel (wegen des Jetlags bin ich so frueh schon wach) und geht aber abends auch kurz nach fuenf Uhr schon wieder unter. Wenn man abends um halb sieben beim Essen sitzt hat man das Gefuehl, es waere schon zehn Uhr.
Am oestlichsten Punkt Mexikos waren wir aber auch nur, weil der eigentliche Garrafón Park in der Naehe geschlossen war. Da geht es dann morgen hin.
Danach waren wir dann Einkaufen. Erst noch ein paar Badelatschen fuer mich und Mutter und dann fuer sie noch ein Bikinioberteil. Es gibt hier viele Laeden, die alles moegliche fuer die Touris anbieten. Aber das schlimme ist, dass sie einen alle anquatschen. Als ist fast schlimmer als der Gang ueber eine Messe. Danach waren wir in einem Supermarkt um z.B. Wasser fuer mich zu kaufen. Das Leitungswasser hier kann man hoechstens zum Zaehneputzen nehmen, aber es gibt auf dem Zimmer einen Wasserspender. Das ist fuer mich aber beides nicht so toll, also gibt es stilles Mineralwasser zum Trinken und Zaehneputzen. In dem Laden konnte ich dann beobachten wie der dort stehende Geldautomat aufgefuellt wurde. Etwas mulmig wurde einem da schon, weil die beiden Herren von einem Sicherheitsunternehmen nicht nur kugelsicher Westen anhatten und eine Handfeuerwaffe bei sich trugen, sondern einer die ganze Zeit mit einer Pumpgun da rumstand.
Danach ging es dann mal wieder an den Strand. Dort wurde ich von einer komischen Frau mit Rastern angesprochen, ob ich Bass spielen wuerde. Ich hab das einfach mal verneint, auch wenn das nicht so ganz zutrifft, aber ich sah, dass sie in dem Restaurant was aufbauten und da hatte ich keine Lust mitzuspielen.
Abends wollten wir dann mal nicht in das Restaurant an unserer Unterkunft, sondern “in der Stadt” gucken, was es da so gibt. Da war es aber ueberall recht lauft, man konnte ueberall Musik aus mindestens fuenf Lokalen hoeren, und ausserdem nervte es uns etwas, dass man sogar vor den Restaurants angequatscht wurde, weil jeder einen in sein Restaurant locken wollte. Also wieder in das gewohnte Restaurant, wo wir auch schon gestern und heute morgen waren. Und da spielte dann die komische Frau mit zwei anderen Typen Musik, die wir einordneten unter “Dann musst Du was rauchen, dann gefaellt Dir die Musik” (vorsicht Insider).
Wir bleiben hier uebrigends doch nicht drei Naechte, sondern vier. Am Dienstag frueh cecken wir hier aus, holen ind Concun den Mietwagen ab und dann geht es nach Chichén Itzá.

Angekommen im Urlaub

Die letzten Tage waren etwas stressig, aber jetzt bin ich im Urlaub angekommen. Da ich meinen Laptop zu Hause gelassen hab, muesst Ihr auf Umlaute und SZ in den naechsten Wochen verzichten. Kann auch sein, dass ich vll. mal Z und Y vertausche. Eben ein US Keyboard.
Der Flug in die USA war ganz angenehm. Vor allem, weil es in dem Delta Flug ein gutes Entertainment-System gab. In den Sitzen waren Touchscreens eingebaut und es gab eine grosse Auswahl an Filmen, Serien und Musik. Zum Anfang hab ich was Musik gehoert und aus dem Fenster geschaut, aber dann sah ich nur noch Wolken und hab dann eine Folge Big Bang Theory geguckt. Danach hab ich mir Up (also Oben) angeschaut, den gab es sogar auf Deutsch, und danach noch Ice Age 3. Ich meine, dass das dann der Zeitpunkt war, wo sich die Wolken puenklich verzogen, als wir den amerikanischen Kontinent bei Neufundland erreichten. Mir bot sich dieses Bild
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Und dazu hoerte ich Hells Bells von ACDC :-D
Noch zu dem Flug: Das Essen war… naja… Flugzeugessen. Der Service war sehr gut. Es war eine etwas kleinere Maschiene mit 7 Sitzen pro Reihe (2-3-2). Und ich hatte das Glueck, dass der Sitz neben meinem Fensterplatz frei blieb.
In Atlanta durften wir dann durch die laaaange Schlange bei der Einreise und dann durch den Zoll um danach einige Stunden auf unsern Anschlussflug zu warten. Aber der vorherige Flug nach Syracuse NY waere auch schon weg gewesen. Der Anschlussflug war eiegntlich wie nen innerdeutscher Flug, nur etwas laenger und es war kalt.
Wir waren um 5 Uhr aufgestanden und somit waren wir, als wir um 11 pm Ortszeit in Syracuse landeten schon 24 Stunden auf den Beinen. Dementsprechend hab ich von der einstuendigen Autofahrt ueber die Interstate 90 einen Teil nicht mitbekommen. Auf den ersten Blick sind in den USA nur Details anders. Ein Detail z.B. sind die viel groesseren LKWs :-)
Bei meinen Stiefgrosseltern (oder wie ich sie nennen soll) bekamm ich dann endlich ein Zimmer und konnte schlafen. Am naechsten Morgen (mit verspanntem Nacken und Kopfschmerzen) bot sich mir, beim Blick aus dem Fenster ein Bild, dass meiner Meinung nach ein wenig die amerikanische Lebensart zeigt
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Also zumindest in Herkimer gibt es einen Drive-By-Briefkasten. Und wie man sehen kann gibt es gerade dort auch Schnee und Kaelte. Wir waren nur einen Tag da und den haben wir auch nur genutzt um bei Herb Philipsons zu erfahren, dass sie keine kurzen Hosen haben, weil es dafuer gerade keine Saison ist.
Am naechsten morgen ging es wieder frueh los und dann ueber Philadelphia nach Cancun. Auf der Fahrt zum Hafen merkte man dann schon, dass es jetzt in der Tat einen Unterschied gab. Einiges wirkte etwas aermlich und die Strassen waren auch nicht so toll. Aber alles in Grenzen. Vom Hafen ging es dann mal eben mit der Faehre rueber nach Ilsa Mujeres und dort zum Hotel. Und von dem Balkon des Apartments bot sich mir dann dieser Anblick
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Wir waren natuerlich auch schon schwimmen. Das Wasser ist schoen tuerkis, klar und warm (wie das Wetter hier generell) und der Sand ist weiss und weich. Also alles so, wie man es sich fuer einen Karibikiurlaub vorstellt. Nur mit Freundin waere es noch schoener.
Wir blieben hier jetzt 3 Naechte und dann geht es weiter zu den Pyramiden von Yucatan.

Ich werde natuerlich versuchen zu schreiben, wenn es etwas zu berichten gibt.

Drehleiter parken

Bei uns in der Nähe wurde wohl mindestens ein Baum Opfer des Wetters in der letzten Zeit. Wahrscheinlich ging von einem eine Gefahr aus, auf jeden Fall kümmerte sich die Feuerwehr drum.
Und da die Drehleiter nicht gebraucht wurde, wurde sie schön brav geparkt. Hab ich so auch noch nie gesehen :-)

Sehr geehrter Herr Philipp Weiss…

… aus Leonberg (das bin nicht ich :-) ).
Es tut mir wirklich leid ihnen mitteilen zu müssen, daß Sie offensichtlich nicht schnell genug waren sich die E-Mail Adresse bei einem bekannten Freemail Anbieter zu sichern, die Sie gerne gehabt hätten, denn ich war schneller. Ich habe diese E-Mail Adresse schon seeehr lang und ich werde sie nicht wieder hergeben.
Scheinbar hätten Sie diese E-Mail Adresse aber wirklich gerne gehabt und haben sich deshalb dazu entschlossen, sie einfach zu nutzen. Dies führt nur dazu, daß leider nicht Sie die Bestellbestätigungen, zu ihren Bestellungen bei otto.de und baur.de von heutigen Tage, erhalten haben, sondern ich.

Mit freundlichen Grüßen
Philipp Weiß

Naja, diesen Brief könnte ich auch per Post verschicken, da ich ja auch die Adresse von Herrn Weiss aus Leonberg habe. Aber ehrlich gesagt ist es mir das Porto nicht wert. Ich habe eine E-Mail an Otto geschrieben, daß da wohl jemand seine E-Mail Adresse falsch angegeben hat. Wahrscheinlich werde ich selbiges noch bei der anderen Bestellung machen (ich kann ja den gleichen Text verwenden).

Wenn Verpeiltheit teuer wird

Am Donnerstag hatten wir (Bruder und ich) mal wieder nen Termin in Berlin. Da wir ja in Berlin einige Übernachtungsmöglichkeiten haben flogen wir schon Mittwoch dort hin. Wir hatten auch sehr günstige Flüge bekommen: 80 € für zwei Personen hin und rück.
Am Mittwoch hatten wir dann alle Zeit der Welt und ich habe nach einer Verbindung zum Flughafen geguckt. Beim Benrather Bahnhof angekommen fragte mich Bruder dann, warum ich denn zum falschen Bahnsteig ginge. Ich sagte, daß der Flug doch ab Düsseldorf geht. Mein Bruder meinte, daß der ab Köln/Bonn geht. Leider hatte Bruder recht. Der Automat sagte uns dann auch, daß wir mit der Bahn nicht mehr rechtzeitig zum Flughafen Köln/Bonn kommen.
Also auf zum Taxistand. Die Fahrt kostet mich viel Nerven, warf mal wieder die Frage auf, wie man, wenn man mit seinem Führerschein sein Geld verdient, die Verkehrsregeln dermaßen mißachten kann (z.B. auf der Autobahn ein Abstand unter einer Wagenlänge) und außerdem kostet der Spaß dann auch noch 75 €. Somit war die Fahrt zum Flughafen fast so teuer wie der hin und Rückflug.
Der Rest verlief dann wenigstens ganz problemlos.