Nordisch Urdenbach
Ich habe doch gerade tatsächlich hier im Ausläufer des Schloßparks eine Skilangläufer gesehen, der auf dem Weg zu seiner Runde durch den Park war…
Ich habe doch gerade tatsächlich hier im Ausläufer des Schloßparks eine Skilangläufer gesehen, der auf dem Weg zu seiner Runde durch den Park war…
Wir haben gerade die “Criminal Intent” Folge “Auf Herz und Nieren” gesehen.
Also ich habe nie so viel Müll über Transplantationen auf einen Haufen gesehen… Da sitzt eine, die gerade eine Niere transplantiert bekommen hat im Krankenhausbett, als hätte sie eine Kniespiegelung hinter sich und alle rennen in dem Zimmer rein und raus, ohne auch nur einen Mundschutz zu tragen. Und es darf natürlich auch jeder zu ihr. Außerdem war es ganz wichtig, daß sie in der Dialysestation war, als die hirntote Frau reinkam. Nen anderer Typ plant für eine Lungentransplantation 2 Wochen Krankenzeit ein…
Und kann man wirklich einen Lungenflügel lebend spenden? Also da bin ich ehrlich gesagt nicht so firm, aber ich dachte, daß das nicht geht.
Der Sylvestertag fing für uns mit einem echten amerikanischen Frühstück in einem Dinner an. Jetzt weiß ich, warum die immer Ahornsirup auf die Pancakes kippen, nämlich weil die von sich aus eher salzig, auf jeden Fall nich süß, sind und der Ahornsirup war auch nicht so süß, wie der in Deutschland. Die Größe hat mich auch etwas überascht, da die in Deutschland meist handflächengroß sind und nicht pfannkuchengroß, wie die beiden Monster, die ich vor mir fand. Dazu gab es zwei Würstchen und zwei Spiegeleier mit Speck. Die Portion, die wir uns da zusammengestellt haben war somit etwas groß, aber lecker. Man sollte es nur nicht jeden Morgen essen.
Abends um 23 Uhr wurde dann der Fernseher eingeschaltet, um zu gucken, wie die komische Kristallkugel auf dem Times Square sich dann in der letzten Minute absenkt. Eigenes Feuerwerk darf man hier ja nicht abbrennen, somit hab ich mir einiges an Geld und den Weg nach unten gespart. Die Übertragung vom Times Square war aber nicht so toll. Leute, die feiern, dazu Mainstream Unterhaltungsprogramm und am Ende eben eine Kugel, die sich absenkt und eine Anzeige, die dann 2010 anzeigt, worauf hin sich Leute um den Hals fallen und Pärchen anfangen zu knutschen. Und an der Stelle hätte ich zumindest Feuerwerk erwartet. Könnte man ja von den Dächern der Hochhäuser in den Himmel schießen oder über dem Hudson abbrennen und per TV übertragen. Aber es war gar nichts, nur etwas Konfetti. Wir haben dann noch was rumgezappt um zu gucken, ob es auf einem anderen Kanal Feuerwerk gibt, aber wir haben nichts gefunden. Wie soll man denn so die bösen Geister vom letzten Jahr vertreiben (mal angenommen sie haben keine Angst vor sich absenkenden Kristallkugeln)? Das wird der Grund sein, warum es mit den USA bergab geht ![]()
Heute dann noch die letzten Klamotten, die noch fehlten gekauft und dann nen bißchen Schlitten gefahren.
Naja, was die einem hier eben als Schlitten in die Hand drücken… Wir hatten zwei aufgepustete Kunststoffreifen, zwei komische dünne Plasikdinger (-wannen, -bretter, o.ä.), bei denen man mit dem Hintern durch das Plastik eine genaue Untersuchung des Untergrunds machen konnte, und eine Art besseres Styroporbrett. Das ist natürlich jetzt alles etwas abwertend beschrieben, aber es ist einfach nichts im Vergleich zu ein richtigen Schlitten, wie wir ihn als Kinder hatten. Spaß gemacht hat es aber auch so.
Gestern hieß es mal wieder früh aufstehen, da wir ein Zugticket nach New York City ab Albany hatten. Bahnfahren in den USA ist irgendwie sehr anders, als man es aus Deutschland gewohnt ist. Es war vergleichsweise langsam und ruckelig, aber sonst recht komfortabel. Weitere Details lasse ich hier jetzt mal aus.
Wir kamen also an der Penn Station an und was uns begrüßte war ein richtig eisiger Wind und der erste Blick durch eine Häuserschlucht. Das war schon beeindruckend. Wir haben uns dann erstmal ein Ticket für die Busrundfahrt (bei der man immer wieder aus und zusteigen kann) geholt. Mit dem Bus (im Winter zwar mit Plexiglasdach, aber teilweise doch offen und vor allem unbeheizt) ging es dann von Macy’s bis zum Battery Park. Auf der Fahrt gab es das zu sehen, was mir an New York am besten gefallen hat, nämlich alte Hochhäuser aus Backstein u.ä. In New York stehen wirklich einige schöne Häuser rum.
Beim Battery Park gibt es einen Geheimtip für New York Touristen, nämlich die Staten Island Fähre. Staten Island selbst ist zwar so uninteressant, daß man sich auf der Seite nur den Fährterminal anschaut, während man auf die Fähre zurück wartet, aber die beiden Fahrten bieten einen tollen Blick auf die Skyline von New York und die Freiheitsstatue (letztere aus etwas Entfernung). Und das Beste ist, daß die Fahrt vollkommen kostenlos ist! Und die Wartebereiche und die Fähre selbst waren gut beheizt. Hatte ich schon erwähnt, wie schweinekalt es war?
Weiter ging es wieder mit dem Bus, der in der Nähe des Times Square endete. Auf dem Times Square liefen schon die Vorbereitungen für die Sylvesterfeier (die sich nach den Beschreibungen kein klar denkender Mensch freiwillig antut). Wir huschten kurz zum Aufwärmen ins Hard Rock Café (weil es draußen überall tierisch kalt und windig war) und machten uns auf den Weg mit dem Bus (in dem natürlich auch immer Guides wissenswertes zum Besten gaben) zum Empire State Building.
Für mich trägt diese Gebäude nur noch den Namen “Haus der 1000 Schlangen”. Das Ticket hatten wir zu einem Sonderpreis mit dem Busticket gekauft, mit der Info, daß wir dann nicht an der Kasse Schlange stehen müssen. Als wir da waren merkten wir dann, daß das aber nur eine der Schlangen war. Der unangenehmste Teil war vor dem Gebäude in der Kälte. Der Teil hing aber zum Glück recht flott, obwohl die Schlange hier sogar um eine Hausecke ging. Im Inneren fühlte man sich dann an die Schlangen in Vergnügungsparks erinnert, da man sich schön zwischen Samtbändern entlang schlängelte, bis man dann irgendwann endlich bei der Sicherheitskontrolle war. Dann kam die Schlange an der Kasse, die wir ja umgehen konnten, um uns in die Schlange vor dem Aufzug zum 80. Stock einzureihen. Im 80. Stock hatte man die Wahl entweder ca. 20 Minuten am Aufzug in der Schlange zu stehen oder sechs Etagen per Treppe zu bewältigen. Unsere Wahl fiel natürlich auf letztere Variante. So kamen wir nach ca. zwei Stunden auf der Plattform an und hatten unser Ziel, noch einen Blick bei Tageslicht auf die Stadt werfen zu können, leider verfehlt. Wahrscheinlich hätten wir es geschafft, wenn wir pro Person zusätzlich 25$ für ein Expressticket ausgegeben hätten. Soweit ich das gesehen hab konnten diese Leute in der Tat alle Schlangen umgehen.
Gelohnt hat es sich aber voll und ganz. New York gibt auch (oder vor allem) bei Nacht ein tolles Bild ab, denn Lichter gibt es ja genug. Wie ich hier und da erwähnt hatte war es in Mamhatten kalt und windig. Es ist nicht schwer sich vorzustellen, daß die Bedingungen dort oben noch extremer waren. Eine Scheibe, die dem Wind besonders ausgesetzt war, war sogar von innen zugefrohren, obwohl es im Innenbereich beheizt war. Aber für die Aussicht und ein paar (hoffentlich) schöne Fotos ging es dann doch ein paar Mal für eine Weile raus. Auf dem Weg nach unten war natürlich an den beiden Aufzügen jeweils wieder Schlange stehen angesagt, was sich aber in Grenzen hielt.
Zu Fuß ging es dann zurück zur Penn Station (die übrigens wie eine größere und nicht besonders hübsche U-Bahnstation wirkt und unter dem Madison Square Garden liegt). Auf dem Weg gingen wir noch kurz durch Macy’s, zum einen weil wir es zumindest mal kurz von innen gesehen haben wollten, und zum anderen weil wir so einen Block in beheizten Räumen zurücklegen konnten. Und wir haben noch einen lokalen McDonalds besucht, da wir uns schon ausrechnen konnten, daß wir erst gegen Mitternach wieder in Herkimer sein werden.
Heute ging es dann noch kurz nach Cooperstown. Das ist ein schönes kleines, und im Winter beschauliches ruhiges, Örtchen an einem See. Im Sommer ist es wohl etwas voller, da sich hier die Baseball Hall of Fame befindet. Die Hall of Fame selber habe ich nicht gesehen, da sie nach den Beschreibungen wohl den Vergleich zu einem Kriegerdenkmal o.ä. zuläßt. Was ich gesehen habe war der Shop hierzu, ein paar Läden mit allem, was man zu dem Thema kaufen und sammeln kann, das älteste Baseballstadion der Vereinigten Staaten und den hübschen Kern des Örtchens, mit einigen schönen Häusern.
Erstmal der Nachtrag: Weihnachten war nicht besonders ereignissreich. Waren noch bei Alex Bruder und haben die Unmengen an Geschenken gesehen, die seine Kinder bekommen haben und abends per Video on Demand noch Kung Fu Panda geguckt. Außerdem haben wir noch die Gift Cards von “Herb” Philipson’s auf den Kopf gehauen und einiges an Klamotten gekauft.
Und was macht man an dem Sonntag nach Weihnachten? Man geht natürlich in die Mall! War auch recht viel los da. Da es noch auf meiner To Do Liste stand sind wir auch bei Wendy’s essen gegangen. Danach ging es da in den Apple Store. Neben dem Kram für mein MacBook hab ich mir dann auch noch ein iPhone ohne Phone (also einen iPod touch) gegönnt. Mit dem Teil tippe ich auch gerade. Ist nen bißchen ungewohnt, aber geht eigentlich ganz gut und außerdem hab ich jetzt endlich wieder Sonderzeichen bzw. Umlaute. Mein Budget für den Urlaub ist jetzt auch schon ausgeschöpft, aber so viel werde ich ja nicht mehr ausgeben.
Morgen geht es mit dem Zug nach New York City, aber da bekommen ich dann Eintritte und so bezahlt. Ich freue mich schon drauf die Stadt zu sehen, auch wenn ich dafür die Niagarafälle nicht sehen werde. Aber da hätte ich mir von Mutter eh nur anhören dürfen, wie furchtbar kalt es doch ist.
Also erst noch ein kurzer Nachtrag: Wir sind Montag zurueck in die USA geflogen und hatte richtig Glueck, da es am Wochenende in den USA auch Schneestuerme gab und am Sonntag die Fluege von Cancun nach Philadelphia ausgefallen sind. Unsere Maschine flog wohl auch nicht, aber wir wurden auf eine fruehere Maschine umgebucht, die mit der Verspaetung dann ca. zur gleichen Zeit geflogen ist. In Philadelphia hatten wir 4 Stunden aufenthalt, die sich durch eine weitere Verspaetung noch etwas ausdehnten. Also verlief die Rueckreise den Umstaenden entsprechend sehr gut.
Gestern (Dienstag) hatte ich dann Kontakt mit dem amerikanischen Gesundheitssystem, da bei meinem Anruf der Arzt in Berlin mir gegen meine Reisediaroe ein Antibiotikum empfohlen hat. Lief auch alles ganz problemlos. Nur werde ich zumindest morgen am Heiligabend noch Schonkost essen muessen
Und ja, bei Alex Eltern wird Heiligabend gefeiert und nicht, wie in den USA ueblich, erst am 25. Dezember.
Die beiden Tage haben wir dann damit verbracht, dass mir Alex Herkimer, Mohawk, Ilion und Utica gezeigt hat und wir schonmal fuer die Kleidungskaeufe nach Weihnachten geguckt haben.
Und jetzt zur Ueberschrift: Alex Eltern haben einen Appartmentkoplex (bzw. inzwischen gehoert er dem Bruder) und der hat einen Parkplatz. Und da es hier oft schneit muss da auch der Schnee geraeumt werden. Dafuer haben sie einen Pickup mit einem Schneepflug dran (ist hier in der Gegend gar nicht mal so unueblich). Und heute nachmittag durfte ich dann auch mal nen paar Bahnen Schnee schieben. Ich glaube das groesste Problem hatte ich mit der Automatikschaltung mit dem Hebel am Lenkrad
Jetzt auf diesem Wege noch allen, die das lesen Frohe Weihnachten. Die, die das nicht lesen haben Pech gehabt
Jetzt bin ich in der Karibik und habe tatsaechlich sowas wie eine Grund mich ueber das Wetter zu beschweren. OK, es ist jammern auf hohem Niveau, aber es war der letzte Urlaubstag. Hier war es heute vergleichsweise kuehl und etwas windig. Das Meer war zwar recht warm, aber der Weg aus dem Meer zum Handtuch waere unschoen geworden. Und auf Jet Ski hatte ich bei dem Wetter auch keine Lust. Der Wind sorgte auch fuer einen gewissen Wellengang, so dass sogar die gelbe Fahne am Strand ausgepackt wurde. Somit fuhren die Katamarane auch nicht.
Ausserdem bin ich jetzt auf Zwieback-Diaet. Das mit dem Durchfall ist doch noch nicht ganz durchgestanden. Ist zwar jetzt etwas doof, aber ich habe keine Lust zu Weihnachten noch auf Schonkost zu sein…
Naja, ich glaube nicht, dass das, was ich da hatte Montezumas Rache war. Dafuer war es zu harmlos. Sicherheitshalber hab ich aber heute Schonkost gefruehstueckt und bin bis 14:30 erstmal auf meinem Zimmer geblieben und habe viel getrunken. Zum Abendessen gab es auch leichte Kost und es ist wieder alles in Ordnung.
Am Strand war ich heute auch mal kurz. Ist nicht ganz so voll, wie befuerchtet, aber Nachtmittags wird die Musik an dem Strandabschnitt, wo wir waren etwas laut und doof ist sie ohnehin. Wir haben uns auch schon ein paar schoenere Hotels angeschaut, falls wir nochmal wieder kommen.
Heute war es mal etwas bewoelkt und kuehler, so dass das Wasser tatsaechlich mal kuehl war und einem am Strand bei einer Windboehe fast schon kalt werden konnte. Natuerlich nichts im Vergleich zu den Temperaturen, von denen ich aus Deutschland gehoert habe.
Morgen gibt es dann wahrscheinlich wieder ein bisschen Action mit Jet Ski fahren und ner kurzen Tour mit nem Catamaran. Und uebermorgen geht es zurueck in den kalten Bundesstaat New York.
Heute ging es von Chichén Itzá nach Playa del Carmen.
Den ersten Zwischenstop auf dem weg gab es in Coba. Dort stehen Pyramiden, die noch groesstenteils im Dschungel versteckt sind. Da das Gelaende recht weitlaeufig ist kann man sich fuer 30 Pesos Fahrraeder leihen. Damit ging es dann zu grossen Pyramide, die man sogar besteigen konnte. Die 120 Stufen (alle krum und schief) haben sich aber wirklich gelohnt. Man hatte einen super Blick ueber den Dschungel.
Der naechste Halt war in Tulum. Hier gab es dann ein Kontrastprogramm. Die Anlage war, sagen wir es so, touristisch sehr gut erschlossen. Direkt am Parkplatz gab es ein Besucherzentrum, mit Restaurants, Shops, Subway usw. Die archeologische Anlage selbst war sehr schoen angelegt, aber vollkommen ueberlaufen. Hinter der Pyramide geht es eine Treppe runter zu einem Strand. Laut Reisefuehrer soll der ganz toll sein und ganz feinen Sand haben und ich hab auch mitbekommen, dass wohl Leute nur zum Schwimmen da hin gefahren sind. Ich fand den Strand nicht so toll. Der Sand war auch bei weitem nicht so weich, wie auf Isla Mujeres.
Nach kurzer Fahrt waren wir dann in Playa del Carmen angekommen. Hier machte sich sofort Ernuechterung breit. Das Hotel ist klein, beschaulich und auch an sich ganz schoen gemacht. Aber erstens liegt es an einem Ende (zum Glueck dem etwas ruhigeren) der Hauptflaniermeile der Stadt. Und Zweitens wird das Restaurant gerade umgebaut, was am Tag natuerlich zu einer gewissen Geraeuchschbelaestigung fuehrt. Drittens treffen einige Punkte, die auf der Website an Service aufgefuehrt sind nicht zu. Am Strand war ich selber noch nicht zu Betriebszeit (die Zeit hab ich lieber mit Patti geskypt), aber da sollen die Liegen in sieben Reihen stehen und alles voll sein. Die oben erwaehnte Hauptflaniermeile ist an sich ganz in Ordnung (wenn man es mag). Es gibt einen Haufen Restaurants und Laeden (wobei letztere sich teilweise wiederholen) und das Angebot ist breit gestreut. Von Boutiquen bis zu T-Shirt Laeden und aehnlichem gibt es alles.
Wir ist das ganze hier zu gross und aufgeblasen. Mir war die Isla Mujeres lieber.
Die letzen Tage sollen zum Ausspannen sein, bevor es am Montag zurueck in die USA geht. Kann sein, dass ich also nichts zu berichten habe.