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Mexikanisches U-Boot

Erst noch ein Nachtrag zu den Taxis (das wichtigste): Sowas wie Taxameter gibt es nicht. Der Preis wird VORHER verhandelt (ich will nicht wissen, was passiert, wenn man das vergisst).
Die Nacht war doch ruhiger, als befuerchtet. Nur klingelte Nachts gegen 3 Uhr mein Handy. Ich hab das dabei, weil es ja nen recht guten Fotoapperat abgiebt und ich auch kostenlos SMS empfangen kann. Anrufe nehme ich aber nicht an, da mich das hier 2-3 Euro pro Minute kosten wuerde. Jetzt schalte ich das Handy nachts aus, damit es keine Mecker von Muttern mehr gibt. Heute Nacht scheint in der Naehe keine Party in Sicht.
Heute morgen hab ich erstmal Karten geschrieben und zwar an Patti, das DHZB und das Spilles. Mehr Adressen weiss ich nicht/hab ich nicht dabei. Wer also aus meinem Freundeskreis gerne ne Karte bekommen wuerde, muss mir nur seine Adresse zukommen lassen.
Auf dem Weg zur Bootsanlegestelle sind wir erst bei der Post vorbei und haben die Karten auf den Weg gebracht. Mal schaun, ob und wann die ankommen. Zur Bootsanlegestelle gingen wir, weil wir nach Cancun rueber wollten. Dort gibt es naemlich das AquaWorld, das einiges an Aktivitaeten rund um das Wasser und das Riff anbieten. Wir hatten uns vorgenommen das Riff von einem U-Boot aus zu betrachten, wobei ich mich die Tage immer wieder fragte, ob ich wirklich in ein mexikanisches U-Boot einsteigen will. Den Seeweg nach Cancun bewaehltigten wir wieder mit der flotten Katamaran-Faehre. Uns kamen ganz viele Leute entgegen, die von Cancun aus eine Tagestour auf die Isla Mujeres machten, aber ausser uns dreien fuhr nur ein anderer Fahrgast neben den drei Mann Crew mit. Auf dem Weg unterhielt sich Alex mit einem der Crew und erfuhr so, dass das Taxi viel zu teuer ist und man sehr guenstig mit dem Bus fahren kann. Die Busse kamen auch in recht dichten Abstaenden. Der Fahrstiel der Busfahrer ist fast noch schlimmer als der der Taxifahrer. Mit dem Unterschied, dass es fuer eine Busfahrer ganz schlimm ist zu stehen, weil gerade Leute ein oder aussteigen, deshalb werden diese Zeiten massiv verkuerzt. Also wir auf dem Rueckweg sahen, dass in Cancun Tempo 40 gilt mussten wir uns ein lautes Lachen unterdruecken. Auf dem Hinweg haetten wir die richtige Station nicht gefunden, wenn Alex nicht eine Einheimische gefragt haette. Mit Glueck haetten wir es noch geschafft raus zu springen, weil dort auch andere rauswollten. So erging es uns dann naemlich auf dem Rueckweg.
Zu dem was ich von Cancun hab an mir vorbeifliegen sehen (also groesstenteils Hotelzone): Man sieht, dass diese Stadt fuer den Tourismus aus dem Boden gestampft wurde. Die pompoesen Hotels reihen sich aneinander. Nicht, dass sie architektonisch haesslich waeren, aber man fragt sich einfach, ob die ganzen Hotels jemals ausgelastet sind. Derzeit sind sie es bestimmt nicht. Ansonsten gab es McDonalds, PizzaHut und Shopping Center, also alles, was der Ami bei sich zu Hause auch hat, aber im Urlaub nicht vermissen will. Also ich denke, dass wir es mit der Isla Mujeres besser getroffen haben.
Im AquaWorld musste man nach der Kasse natuerlich erstmal durch einen Laden durch, um zu dem Schiff zu kommen, was einen zu dem U-Boot oder auch zu Schnorcheln bringt. Natuerlich war der Preis recht hoch, aber dafuer war es All Inklusiv, also mit freien Getraenken und was zu Essen. Das Boot, mit dem wir zum Riff fuhren gab erstmal ordentlich Stoff (was dafuer sorgte, dass man die Musik nicht mehr hoeren musste) und fuhr dann gemuetlich durch die Mangroven. Auf dem Rueckweg hab ich es mir auch nicht nehmen lassen die Leiter auf das Dach hochzusteigen, um ein paar Fotos zu machen.
Das U-Boot stellte sich als ein Boot heraus, was nicht ganz so U war. Es war quasi die Weiterentwicklung des Glasbodenbootes. Es gab einen Fahrgastraum, der unter dem Wasserspigel war und zu beiden Seiten komplett verglasst war. Es gingen immer zwei Personen nach vorne, hinter ihnen wurde dann eine Bank runtergeklappt und somit hatten alle einen Fensterpaltz. Besonders Breit war diese Kabine naemlich nicht. Der Bootfuehrer war ueber dem Wasser und angetrieben wurde das Teil von zwei ganz normalen Aussenbordern. Die Sicht war jetzt nicht so toll, wie erhofft, aber es war schon ganz schoen. Auf dem Rueckweg hatten wir nach der Busfahrt noch etwas Zeit, bevor die Faehre fuhr, also haben wir uns noch etwas bei den Touri-Staenden umgeschaut und ein paar Mitbringsel erstanden.
Die Zeit, die uns dann auf der Isla Mujeres am letzten Abend noch vor dem Abendessen blieb nutzte ich um zwei Dinge auf meiner imaginaeren Liste noch abzuhaken. Ich hab mir den Sonnenuntergang angeschaut und zwar aus dem Meer heraus. Dem entsprechend hatte ich keinen Fotoapperat dabei, aber ich fand den jetzt auch nicht soooo toll. U.a. weil die Sonne hier nicht im Meer untergeht, sonder quasi in der Skyline von Cancun, die auch noch mit ein paar Kranen gespickt ist. Als zweites hab ich dann den Pool noch ausprobiert. Da gab es nichts zu meckern. Alex nutzt die Gelegenheit um sich in den vier olympischen Schwimmstile zu versuchen: Ruecken, Brust, Kraul und absaufender Koeter.

Vamos a la playa

Das mit den Bildern dauert hier immer ein bisschen laenger, deshalb werde ich das erstmal sein lassen. Vll. fuege ich noch welche ein, wenn ich wieder in den USA bin.
Heute haben wir uns ein elektrischen Golfwagen (oder sowas in der Art) gemietet (ist hier ein beliebtes Fortbewegungsmittel fuer Touris), weil wir etwas weitere Strecke zurueck zu legen hatten. Schliesslich ist die Insel nach Reisefuehrer 7 km lang und 100 m breit. Das Vehikel war zwar nur fuer vier Personen zugelassen, aber wir sind trotzdem zu fuenft gefahren. War wohl hinten etwas eng, aber ich hatte das Glueck den ganzen Tag nicht hinten zu sitzen. So fuhren wir dann zum oestlichsten Punkt Mexikos. Dort gab es auch eine Plakette, die sagte, dass man an naechsten Tag frueh genug wiederkommen sollte, damit man von sich behaupten kann, dass man der erste war, der an diesem Tag in Mexiko die Sonne gesehen hat.
Kleiner Einschub zur Sonne: Die steht schon gegen sechs oder sieben Uhr am Himmel (wegen des Jetlags bin ich so frueh schon wach) und geht aber abends auch kurz nach fuenf Uhr schon wieder unter. Wenn man abends um halb sieben beim Essen sitzt hat man das Gefuehl, es waere schon zehn Uhr.
Am oestlichsten Punkt Mexikos waren wir aber auch nur, weil der eigentliche Garrafón Park in der Naehe geschlossen war. Da geht es dann morgen hin.
Danach waren wir dann Einkaufen. Erst noch ein paar Badelatschen fuer mich und Mutter und dann fuer sie noch ein Bikinioberteil. Es gibt hier viele Laeden, die alles moegliche fuer die Touris anbieten. Aber das schlimme ist, dass sie einen alle anquatschen. Als ist fast schlimmer als der Gang ueber eine Messe. Danach waren wir in einem Supermarkt um z.B. Wasser fuer mich zu kaufen. Das Leitungswasser hier kann man hoechstens zum Zaehneputzen nehmen, aber es gibt auf dem Zimmer einen Wasserspender. Das ist fuer mich aber beides nicht so toll, also gibt es stilles Mineralwasser zum Trinken und Zaehneputzen. In dem Laden konnte ich dann beobachten wie der dort stehende Geldautomat aufgefuellt wurde. Etwas mulmig wurde einem da schon, weil die beiden Herren von einem Sicherheitsunternehmen nicht nur kugelsicher Westen anhatten und eine Handfeuerwaffe bei sich trugen, sondern einer die ganze Zeit mit einer Pumpgun da rumstand.
Danach ging es dann mal wieder an den Strand. Dort wurde ich von einer komischen Frau mit Rastern angesprochen, ob ich Bass spielen wuerde. Ich hab das einfach mal verneint, auch wenn das nicht so ganz zutrifft, aber ich sah, dass sie in dem Restaurant was aufbauten und da hatte ich keine Lust mitzuspielen.
Abends wollten wir dann mal nicht in das Restaurant an unserer Unterkunft, sondern “in der Stadt” gucken, was es da so gibt. Da war es aber ueberall recht lauft, man konnte ueberall Musik aus mindestens fuenf Lokalen hoeren, und ausserdem nervte es uns etwas, dass man sogar vor den Restaurants angequatscht wurde, weil jeder einen in sein Restaurant locken wollte. Also wieder in das gewohnte Restaurant, wo wir auch schon gestern und heute morgen waren. Und da spielte dann die komische Frau mit zwei anderen Typen Musik, die wir einordneten unter “Dann musst Du was rauchen, dann gefaellt Dir die Musik” (vorsicht Insider).
Wir bleiben hier uebrigends doch nicht drei Naechte, sondern vier. Am Dienstag frueh cecken wir hier aus, holen ind Concun den Mietwagen ab und dann geht es nach Chichén Itzá.

Angekommen im Urlaub

Die letzten Tage waren etwas stressig, aber jetzt bin ich im Urlaub angekommen. Da ich meinen Laptop zu Hause gelassen hab, muesst Ihr auf Umlaute und SZ in den naechsten Wochen verzichten. Kann auch sein, dass ich vll. mal Z und Y vertausche. Eben ein US Keyboard.
Der Flug in die USA war ganz angenehm. Vor allem, weil es in dem Delta Flug ein gutes Entertainment-System gab. In den Sitzen waren Touchscreens eingebaut und es gab eine grosse Auswahl an Filmen, Serien und Musik. Zum Anfang hab ich was Musik gehoert und aus dem Fenster geschaut, aber dann sah ich nur noch Wolken und hab dann eine Folge Big Bang Theory geguckt. Danach hab ich mir Up (also Oben) angeschaut, den gab es sogar auf Deutsch, und danach noch Ice Age 3. Ich meine, dass das dann der Zeitpunkt war, wo sich die Wolken puenklich verzogen, als wir den amerikanischen Kontinent bei Neufundland erreichten. Mir bot sich dieses Bild
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Und dazu hoerte ich Hells Bells von ACDC :-D
Noch zu dem Flug: Das Essen war… naja… Flugzeugessen. Der Service war sehr gut. Es war eine etwas kleinere Maschiene mit 7 Sitzen pro Reihe (2-3-2). Und ich hatte das Glueck, dass der Sitz neben meinem Fensterplatz frei blieb.
In Atlanta durften wir dann durch die laaaange Schlange bei der Einreise und dann durch den Zoll um danach einige Stunden auf unsern Anschlussflug zu warten. Aber der vorherige Flug nach Syracuse NY waere auch schon weg gewesen. Der Anschlussflug war eiegntlich wie nen innerdeutscher Flug, nur etwas laenger und es war kalt.
Wir waren um 5 Uhr aufgestanden und somit waren wir, als wir um 11 pm Ortszeit in Syracuse landeten schon 24 Stunden auf den Beinen. Dementsprechend hab ich von der einstuendigen Autofahrt ueber die Interstate 90 einen Teil nicht mitbekommen. Auf den ersten Blick sind in den USA nur Details anders. Ein Detail z.B. sind die viel groesseren LKWs :-)
Bei meinen Stiefgrosseltern (oder wie ich sie nennen soll) bekamm ich dann endlich ein Zimmer und konnte schlafen. Am naechsten Morgen (mit verspanntem Nacken und Kopfschmerzen) bot sich mir, beim Blick aus dem Fenster ein Bild, dass meiner Meinung nach ein wenig die amerikanische Lebensart zeigt
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Also zumindest in Herkimer gibt es einen Drive-By-Briefkasten. Und wie man sehen kann gibt es gerade dort auch Schnee und Kaelte. Wir waren nur einen Tag da und den haben wir auch nur genutzt um bei Herb Philipsons zu erfahren, dass sie keine kurzen Hosen haben, weil es dafuer gerade keine Saison ist.
Am naechsten morgen ging es wieder frueh los und dann ueber Philadelphia nach Cancun. Auf der Fahrt zum Hafen merkte man dann schon, dass es jetzt in der Tat einen Unterschied gab. Einiges wirkte etwas aermlich und die Strassen waren auch nicht so toll. Aber alles in Grenzen. Vom Hafen ging es dann mal eben mit der Faehre rueber nach Ilsa Mujeres und dort zum Hotel. Und von dem Balkon des Apartments bot sich mir dann dieser Anblick
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Wir waren natuerlich auch schon schwimmen. Das Wasser ist schoen tuerkis, klar und warm (wie das Wetter hier generell) und der Sand ist weiss und weich. Also alles so, wie man es sich fuer einen Karibikiurlaub vorstellt. Nur mit Freundin waere es noch schoener.
Wir blieben hier jetzt 3 Naechte und dann geht es weiter zu den Pyramiden von Yucatan.

Ich werde natuerlich versuchen zu schreiben, wenn es etwas zu berichten gibt.

Dachau

Heute waren wir in der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Alleine die Größe des Lagers ist erschreckend.
Wir haben leider das Museum nicht ganz gesehen, zum einen, weil wir erst recht spät kamen und die Gedenkstätte um 17:00 schließt, aber zum anderen auch, da es einem nach einer Weile auch zu viel werden kann.
Vll. werden wir irgendwann nochmal hin fahren. Ist ja von Mutter aus mit dem Auto nicht ganz eine Stunde.

Hamburch

Ich werde mich kurz fassen, da Haps und Morti ja vieles schon geschrieben und bebildert haben.
Uns verschlug es also Samstag bis Montag nach Hamburg, wo wir liebevoll von Haps versorgt und geführt wurden. Bei der Ankunft gegen 10:00 am Hamburger Flughafen war ich zwar noch etwas müde, aber ich hatte ja das Glück, daß ich nach dem Kirmesfeuerwerk früher aus dem Dienst entlassen wurde, also habe ich tapfer durchgehalten.
Am ersten Tag haben wir die Landungsbrücken + Umgebung und Hafen auf einer Rundfahrt gesehen. Dann einmal durch den Alten Elbtunnel und von da die Aussicht genossen.Noch nen bißchen durch die Stadt und zurück zur Wohnung zum Essen.
Am Abend wurde dann der Dom (Kirmes) und der Kiez unsicher gemacht. Ich muß neidlos zugeben, daß die Kirmes und die Attraktionen in Hamburg größer sind, aber schöner ist da ggf. die andere Frage :-) Und mit dem Kiez kann unsere längste Theke der Welt auf manche Art auch nicht mithalten.
Am zweiten Tag hat es dann etwas gedauert, bis wir (vor allem auch ich) in die Pötte gekommen sind. Dann wurde ich in der Speicherstadt mit einer Reservierung fürs Miniaturwunderland überrascht. Also ohne lange Schlagen gleich rein. Da MiWuLa ist echt toll, auch wenn man am Ende kaum noch in der Lage ist auf die ganzen Details zu achten und die Züge auch eher peripher wahrnimmt. War auf jeden Fall toll. Hatte ich das Wort toll eigentlich schon benutzt? ;-)
Am letzten Tag ging es dann nochmal Richtung Rathaus, Michel und Alster. Und dann nach einen weiteren leckeren Stärkung zum Flughafen.
Alles in allem hat es Düsseldorf schon schwer mit so einer Stadt, wie Hamburg im vergleich mitzuhalten, aber das kann einen Urdebacher Jong nicht schocken :-)
Das mit dem kurz fassen war wohl wieder nix. Bilder gibt es wie gesagt bei auf den oben verlinkten Blogs und in Mortis Blog findet man dann vll. auch bald nen Link zu einem Album.
@Haps: Danke nochmal für die schöne Zeit. Leider bringt es bei Dir ja nicht wirklich was das Angebot für einen Gegenbesuch zu machen…

P.S.: In Bayern waren wir heute am Schliersee, sind zur Schliersbergalm hoch gewandert und nach etwas Stärkung und Aufenthalt dann mit der Sommerrodelbahn runter (und weil es so einen Spaß gemacht hat nochmal mit der Gondel hoch und dann runter gerodelt). Bei Hin- und Rückreise hat mal wieder die DB schlechter abgeschnitten, als die BOB, was dadurch verstärkt wurde, daß wohl einige Klassen Wandertag hatten…