Entries Tagged as ''

Und noch etwas Inselleben

Nach einer unruhigen Nacht (in der Naehe wurde wohl eine Hochzeit mit Techno Mucke gefeiert) waren wir wieder frueh auf und nutzten die Zeit bis zum Fruehstueck, die wir auch noch den Golfwagen hatten, fuer eine kurze Tour zu einer etwas urspruenglicheren Strasse auf der Insel. Danach ging es zu der Stelle, wo sich die Eltern von Alex vor 50 Jahren kennen gelernt haben (der Anlass fuer die Reise, bei der ich Trittbrettfahrer bin).
Das Fruehstueck war heute etwas spaeter, da Besuch erwartet wurde. Alex Mutter hatte Verwandtschaft eingeladen, die sie lange nicht gesehen hatte und Alex eine Schulfreundin aus der deutschen Schule in Mexiko.
Im Anschluss wollten die Verwandten zu einem Ableger vom Garrafón, der wohl weniger Luxus bietet, aber dafuer auch fuer die Einheimischen erschwinglicher ist. Wir sind mit dem Taxi mitgefahren und dann aber doch in den richtigen Garrafón Park gegangen, da wir diese tolle Fahrt an einer Seilbahn machen wollten. Da es schon spaet war mussten wir nur den halben Tag zahlen, aber ich fand es ehrlich gesagt nicht so toll. Das Schnorcheln war nicht so meins. Vll. war das Material auch nicht so toll, auf jeden Fall war meine Brille staendig beschlagen und ich hatte Salzwasser in der Nase. Vom dem, was es zu sehen gab war es ganz OK. Es gab ein Riff und auch einige bunte Fische, aber jetzt auch nix was einen aus den Socken haut. Die Seilbahn ging ueber drei Seile erst an ueber der Felsklippe entlang, dann zu einer Plattform auf dem Meer und dann zurueck zu Ufer. Hab ich auch schon in nem Hochseilgarten gemacht, nur das Ambiente war etwas besonderes. Sonst hat der Park fuer mich nicht viel geboten. Schwimmen konnte man nur in nem Pool, der zwar ein schoenes Panorama hatte, dafuer aber nicht ganz sauber schien. Und Liegen gibt es hier am Strand auch. Der oestlichste Punkt Mexikos gehoert uebrigends auch zu dem Park, kann aber, wie berichtet auch einzeln besucht werden.
Zurueck ging es wieder mit einem Taxi. Was ich ueber Taxis hier gelernt hab: Ein Taxi mit funktionierender Klimaanlage erkennt man an den geschlossenen Fenstern. Und besonders auf der Rueckfahrt hab ich gelernt: Zum gefuellen der Reifen braucht man kein Barometer, das ist an dem Druckluft-Teil naemlich auch nicht dran. Man fuellt einfach und klopft ab und zu dagegen. Und ein Geschwindigkeitshubbel (die es hier sehr oft gibt, weil man sich sonst noch weniger an die Geschwindigkeit halten wuerde) verlangsamt einen Taxifahrer fuer ca. 25-50 m, ein Wagen, der sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung haelt normal nicht mehr als 500 m und bei einem Golfwagen ist es noch mehr vom Verkehr abhaengig, da kann es auch schon mal auf 0 m gehen. Aber diese Studie haette ich etwas besser betreiben koennen, wenn der Tacho des Taxis funktioniert haette, so denke ich nur, dass er zu schnell war.

Und falls Ihr Euch fragt, wo ich die Zeit her nehme so viel zu schrieben. Wir waren heute mal richtig spaet vom Essen zurueck, da wir erst um 6 Uhr (also als es schon richtig dunkel war) gegangen sind. Um * Uhr waren wir fertig und die anderen waren schon vor 9 Uhr im Bett und das war heute alles was spaeter, als an den letzten Tagen. Und ich muss bis 10 Uhr warten, da ich dann meine Medikamente nehme.
Heute wird das mit dem Einschlafen wahrscheinlich wieder nicht so leicht, da der 15. Geburtstag eines Maedchens direkt vor unserem Balkon gefeiert wird. Das ist in Mexiko wohl ein besonderes Ereignis, wo das Maedchen vom Kind zu Fraeulein wird und deshalb wird das gross gefeiert. Aber erstens ist die Musik wenigstens nicht ganz so unertraeglich und es sieht fuer mich auch so aus, als wuerden sie nicht, ganz so lang, wie letzte Nacht (4 Uhr, wie mir gesagt wurde) durchhalten. Aber da kann ich mich auch taeuschen…

Bilder wird es wahrscheinlich nachher in nem Album (ggf. Pixum) geben. Dann muss ich die nicht nachtraeglich in den Text reinwurschteln.

Vamos a la playa

Das mit den Bildern dauert hier immer ein bisschen laenger, deshalb werde ich das erstmal sein lassen. Vll. fuege ich noch welche ein, wenn ich wieder in den USA bin.
Heute haben wir uns ein elektrischen Golfwagen (oder sowas in der Art) gemietet (ist hier ein beliebtes Fortbewegungsmittel fuer Touris), weil wir etwas weitere Strecke zurueck zu legen hatten. Schliesslich ist die Insel nach Reisefuehrer 7 km lang und 100 m breit. Das Vehikel war zwar nur fuer vier Personen zugelassen, aber wir sind trotzdem zu fuenft gefahren. War wohl hinten etwas eng, aber ich hatte das Glueck den ganzen Tag nicht hinten zu sitzen. So fuhren wir dann zum oestlichsten Punkt Mexikos. Dort gab es auch eine Plakette, die sagte, dass man an naechsten Tag frueh genug wiederkommen sollte, damit man von sich behaupten kann, dass man der erste war, der an diesem Tag in Mexiko die Sonne gesehen hat.
Kleiner Einschub zur Sonne: Die steht schon gegen sechs oder sieben Uhr am Himmel (wegen des Jetlags bin ich so frueh schon wach) und geht aber abends auch kurz nach fuenf Uhr schon wieder unter. Wenn man abends um halb sieben beim Essen sitzt hat man das Gefuehl, es waere schon zehn Uhr.
Am oestlichsten Punkt Mexikos waren wir aber auch nur, weil der eigentliche Garrafón Park in der Naehe geschlossen war. Da geht es dann morgen hin.
Danach waren wir dann Einkaufen. Erst noch ein paar Badelatschen fuer mich und Mutter und dann fuer sie noch ein Bikinioberteil. Es gibt hier viele Laeden, die alles moegliche fuer die Touris anbieten. Aber das schlimme ist, dass sie einen alle anquatschen. Als ist fast schlimmer als der Gang ueber eine Messe. Danach waren wir in einem Supermarkt um z.B. Wasser fuer mich zu kaufen. Das Leitungswasser hier kann man hoechstens zum Zaehneputzen nehmen, aber es gibt auf dem Zimmer einen Wasserspender. Das ist fuer mich aber beides nicht so toll, also gibt es stilles Mineralwasser zum Trinken und Zaehneputzen. In dem Laden konnte ich dann beobachten wie der dort stehende Geldautomat aufgefuellt wurde. Etwas mulmig wurde einem da schon, weil die beiden Herren von einem Sicherheitsunternehmen nicht nur kugelsicher Westen anhatten und eine Handfeuerwaffe bei sich trugen, sondern einer die ganze Zeit mit einer Pumpgun da rumstand.
Danach ging es dann mal wieder an den Strand. Dort wurde ich von einer komischen Frau mit Rastern angesprochen, ob ich Bass spielen wuerde. Ich hab das einfach mal verneint, auch wenn das nicht so ganz zutrifft, aber ich sah, dass sie in dem Restaurant was aufbauten und da hatte ich keine Lust mitzuspielen.
Abends wollten wir dann mal nicht in das Restaurant an unserer Unterkunft, sondern “in der Stadt” gucken, was es da so gibt. Da war es aber ueberall recht lauft, man konnte ueberall Musik aus mindestens fuenf Lokalen hoeren, und ausserdem nervte es uns etwas, dass man sogar vor den Restaurants angequatscht wurde, weil jeder einen in sein Restaurant locken wollte. Also wieder in das gewohnte Restaurant, wo wir auch schon gestern und heute morgen waren. Und da spielte dann die komische Frau mit zwei anderen Typen Musik, die wir einordneten unter “Dann musst Du was rauchen, dann gefaellt Dir die Musik” (vorsicht Insider).
Wir bleiben hier uebrigends doch nicht drei Naechte, sondern vier. Am Dienstag frueh cecken wir hier aus, holen ind Concun den Mietwagen ab und dann geht es nach Chichén Itzá.

Angekommen im Urlaub

Die letzten Tage waren etwas stressig, aber jetzt bin ich im Urlaub angekommen. Da ich meinen Laptop zu Hause gelassen hab, muesst Ihr auf Umlaute und SZ in den naechsten Wochen verzichten. Kann auch sein, dass ich vll. mal Z und Y vertausche. Eben ein US Keyboard.
Der Flug in die USA war ganz angenehm. Vor allem, weil es in dem Delta Flug ein gutes Entertainment-System gab. In den Sitzen waren Touchscreens eingebaut und es gab eine grosse Auswahl an Filmen, Serien und Musik. Zum Anfang hab ich was Musik gehoert und aus dem Fenster geschaut, aber dann sah ich nur noch Wolken und hab dann eine Folge Big Bang Theory geguckt. Danach hab ich mir Up (also Oben) angeschaut, den gab es sogar auf Deutsch, und danach noch Ice Age 3. Ich meine, dass das dann der Zeitpunkt war, wo sich die Wolken puenklich verzogen, als wir den amerikanischen Kontinent bei Neufundland erreichten. Mir bot sich dieses Bild
DSC00972
Und dazu hoerte ich Hells Bells von ACDC :-D
Noch zu dem Flug: Das Essen war… naja… Flugzeugessen. Der Service war sehr gut. Es war eine etwas kleinere Maschiene mit 7 Sitzen pro Reihe (2-3-2). Und ich hatte das Glueck, dass der Sitz neben meinem Fensterplatz frei blieb.
In Atlanta durften wir dann durch die laaaange Schlange bei der Einreise und dann durch den Zoll um danach einige Stunden auf unsern Anschlussflug zu warten. Aber der vorherige Flug nach Syracuse NY waere auch schon weg gewesen. Der Anschlussflug war eiegntlich wie nen innerdeutscher Flug, nur etwas laenger und es war kalt.
Wir waren um 5 Uhr aufgestanden und somit waren wir, als wir um 11 pm Ortszeit in Syracuse landeten schon 24 Stunden auf den Beinen. Dementsprechend hab ich von der einstuendigen Autofahrt ueber die Interstate 90 einen Teil nicht mitbekommen. Auf den ersten Blick sind in den USA nur Details anders. Ein Detail z.B. sind die viel groesseren LKWs :-)
Bei meinen Stiefgrosseltern (oder wie ich sie nennen soll) bekamm ich dann endlich ein Zimmer und konnte schlafen. Am naechsten Morgen (mit verspanntem Nacken und Kopfschmerzen) bot sich mir, beim Blick aus dem Fenster ein Bild, dass meiner Meinung nach ein wenig die amerikanische Lebensart zeigt
DSC00980
Also zumindest in Herkimer gibt es einen Drive-By-Briefkasten. Und wie man sehen kann gibt es gerade dort auch Schnee und Kaelte. Wir waren nur einen Tag da und den haben wir auch nur genutzt um bei Herb Philipsons zu erfahren, dass sie keine kurzen Hosen haben, weil es dafuer gerade keine Saison ist.
Am naechsten morgen ging es wieder frueh los und dann ueber Philadelphia nach Cancun. Auf der Fahrt zum Hafen merkte man dann schon, dass es jetzt in der Tat einen Unterschied gab. Einiges wirkte etwas aermlich und die Strassen waren auch nicht so toll. Aber alles in Grenzen. Vom Hafen ging es dann mal eben mit der Faehre rueber nach Ilsa Mujeres und dort zum Hotel. Und von dem Balkon des Apartments bot sich mir dann dieser Anblick
DSC00984
Wir waren natuerlich auch schon schwimmen. Das Wasser ist schoen tuerkis, klar und warm (wie das Wetter hier generell) und der Sand ist weiss und weich. Also alles so, wie man es sich fuer einen Karibikiurlaub vorstellt. Nur mit Freundin waere es noch schoener.
Wir blieben hier jetzt 3 Naechte und dann geht es weiter zu den Pyramiden von Yucatan.

Ich werde natuerlich versuchen zu schreiben, wenn es etwas zu berichten gibt.