Angekommen im Massentourismus
Heute ging es von Chichén Itzá nach Playa del Carmen.
Den ersten Zwischenstop auf dem weg gab es in Coba. Dort stehen Pyramiden, die noch groesstenteils im Dschungel versteckt sind. Da das Gelaende recht weitlaeufig ist kann man sich fuer 30 Pesos Fahrraeder leihen. Damit ging es dann zu grossen Pyramide, die man sogar besteigen konnte. Die 120 Stufen (alle krum und schief) haben sich aber wirklich gelohnt. Man hatte einen super Blick ueber den Dschungel.
Der naechste Halt war in Tulum. Hier gab es dann ein Kontrastprogramm. Die Anlage war, sagen wir es so, touristisch sehr gut erschlossen. Direkt am Parkplatz gab es ein Besucherzentrum, mit Restaurants, Shops, Subway usw. Die archeologische Anlage selbst war sehr schoen angelegt, aber vollkommen ueberlaufen. Hinter der Pyramide geht es eine Treppe runter zu einem Strand. Laut Reisefuehrer soll der ganz toll sein und ganz feinen Sand haben und ich hab auch mitbekommen, dass wohl Leute nur zum Schwimmen da hin gefahren sind. Ich fand den Strand nicht so toll. Der Sand war auch bei weitem nicht so weich, wie auf Isla Mujeres.
Nach kurzer Fahrt waren wir dann in Playa del Carmen angekommen. Hier machte sich sofort Ernuechterung breit. Das Hotel ist klein, beschaulich und auch an sich ganz schoen gemacht. Aber erstens liegt es an einem Ende (zum Glueck dem etwas ruhigeren) der Hauptflaniermeile der Stadt. Und Zweitens wird das Restaurant gerade umgebaut, was am Tag natuerlich zu einer gewissen Geraeuchschbelaestigung fuehrt. Drittens treffen einige Punkte, die auf der Website an Service aufgefuehrt sind nicht zu. Am Strand war ich selber noch nicht zu Betriebszeit (die Zeit hab ich lieber mit Patti geskypt), aber da sollen die Liegen in sieben Reihen stehen und alles voll sein. Die oben erwaehnte Hauptflaniermeile ist an sich ganz in Ordnung (wenn man es mag). Es gibt einen Haufen Restaurants und Laeden (wobei letztere sich teilweise wiederholen) und das Angebot ist breit gestreut. Von Boutiquen bis zu T-Shirt Laeden und aehnlichem gibt es alles.
Wir ist das ganze hier zu gross und aufgeblasen. Mir war die Isla Mujeres lieber.
Die letzen Tage sollen zum Ausspannen sein, bevor es am Montag zurueck in die USA geht. Kann sein, dass ich also nichts zu berichten habe.

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