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Nach Chichén Itzá

Heute hiess es packen, denn wir verliesen die Isla Mujeres (mit einem weinenden Auge). Mit der Faehre ging es wieder zum Haupthafen bei Cancun und von dort mit einem bestellten Transport zur Autovermietung am Flughafen.
Da sich Alex Vater die Hotellzone auch nochmal anschauen wollte, fragte er den Fahrer, ob der den Umweg ueber die Hotelzone nehmen koennte. Dieser wirkt aber alles andere als begeistert, bis ihm ein gutes Trinkgeld angeboten wurde. So sahen wir die Hotelzone diesmal in einer Geschwindigkeit, in der man auch in der Lage war etwas zu sehen. Da sind wirklich einige Hotels schoen gemacht. Manche erinnern auch ein bisschen an Las Vegas. Einige sind in Bau, aber bei manchen sieht es auch so aus, als waeren sie im Bau Opfer der Wirtschaftskrise geworden. Die Strassen sind von guter Qualitaet und in der Mitte ist ein Gruenstreifen mit Gras und Palmen. Natuerlich ist er bewaessert. Der Fahrer erzaehlte auf unsere Frage hin, dass das irgendwie recyceltes Wasser ist, was nicht wirklich sauber ist und wenn man sich die Hand nass macht koenne man das auch riechen. Ich musste spontan an das Paerchen denken, was ich vorher geshen hab, dass sich an den Sprinklern die Fuesse abgewaschen hat. Der Fahrer wusste wohl das ein oder andere Interessante zu berichten, aber ich kann leider immernoch kein Spanisch.
Dann gab es Auto mieten auf mexikanisch, also ersten laeuft es anders und zweitens, als man denkt. Das Auto wurde per Internet bei einem US-Anbieter gebucht und an die lokale Vertretung von Europcar vermittelt. Dann sollte ploetzlich eine zusaetzliche Versicherung gezahlt werden. Und waerend Alex Vater innen am Counter diskutierte wurde Alex Mutter draussen ein kostenloses Fruehstueck angeboten, dass irgendwie also Bonus zu dem Auto dazu kommen sollte und das fuer eine Reservierungsgebuer von 20 Dollar, die man aber zurueck bekommt. Als wir und das nachher genau angeguckt haben sind wir zu dem Schluss gekommen, dass das wahrscheinlich eine Veranstalltung zu Verkauf von Timsharing sein wird. Also 20 Dollar in den Sand gesetzt.
Dann ging es auf die Autostrada, die am besten ausgebaute Strasse in diesem Teil Mexikos. Sie ist vergleichbar mit einer mittleren bis schlechten Autobahn in Deutschlad und ist gebuehrenpflichtig. Aber sie brachte uns (recht) schnell zu unserem Hotel.
Das Hotel ist nicht so gut, wie das vorherige, aber auch weitaus guenstiger. Bei unserem Zimmer bekam ich aber keine WLan Netze angezeigt, deshalb ging ich zu den PCs gegenueber der Rezeption, wo man fuer eine 10 Pesos Muenze 10 Minuten surfen kann (1 Euro = ca. 18 Pesos). Ich gab also 30 Pesos aus um Mails zu checken und Patti und Bruder zu antworten. Erst danach sah ich das Schild, das kostenlosen WLan Zugang fuer Gaeste versprach und das Passwort einhielt. Die Sache ist einfach, dass ich im Restaurant oder am Pool sitzen muss um surfen zu koennen, aber das kann ich noch so gerade verschmerzen :-)
Dann entschieden wir uns dazu an diesem Abend doch noch die Show mit dem beleuchteten Maya Pyramiden zu schauen, da sie einem wohl etwas von der Geschichte naeher bringen soll. Und es ist wohl ganz praktisch das zu wissen, bevor man sich alles den Tag ueber anschaut. Leider haben wir vergessen uns Kopfhoerer mit der englischen Simultanuebersetzung zu holen. So hat Alex Mutter versucht die wichtigsten Sachen zu uebersetzen, aber das war leider sehr bruchstueckhaft. Aber wir werden auf jeden Fall noch mal hingehen, weil es nur 40 Pesos kostet (plus 35 fuer die Uebersetzung). Vll. klappt es sogar, bevor wir uns die Pyramiden uebermorgen am Tag ansehen. Das ganze sah aber auch sehr schoen aus, deshalb hier ein Bild (auch wenn mein Cybershot das nicht so gut einfangen konnte)
DSC01098
Morgen geht es dann erstmal nach Mérida, der Hauptstadt des Bundesstaats Yucatán.

P.S.: Irgendwie nervt es mich, dass hier im Restaurant die ganze Zeit amerikanische Weihnachtsmusik laeuft.