Vamos a la playa

Das mit den Bildern dauert hier immer ein bisschen laenger, deshalb werde ich das erstmal sein lassen. Vll. fuege ich noch welche ein, wenn ich wieder in den USA bin.
Heute haben wir uns ein elektrischen Golfwagen (oder sowas in der Art) gemietet (ist hier ein beliebtes Fortbewegungsmittel fuer Touris), weil wir etwas weitere Strecke zurueck zu legen hatten. Schliesslich ist die Insel nach Reisefuehrer 7 km lang und 100 m breit. Das Vehikel war zwar nur fuer vier Personen zugelassen, aber wir sind trotzdem zu fuenft gefahren. War wohl hinten etwas eng, aber ich hatte das Glueck den ganzen Tag nicht hinten zu sitzen. So fuhren wir dann zum oestlichsten Punkt Mexikos. Dort gab es auch eine Plakette, die sagte, dass man an naechsten Tag frueh genug wiederkommen sollte, damit man von sich behaupten kann, dass man der erste war, der an diesem Tag in Mexiko die Sonne gesehen hat.
Kleiner Einschub zur Sonne: Die steht schon gegen sechs oder sieben Uhr am Himmel (wegen des Jetlags bin ich so frueh schon wach) und geht aber abends auch kurz nach fuenf Uhr schon wieder unter. Wenn man abends um halb sieben beim Essen sitzt hat man das Gefuehl, es waere schon zehn Uhr.
Am oestlichsten Punkt Mexikos waren wir aber auch nur, weil der eigentliche Garrafón Park in der Naehe geschlossen war. Da geht es dann morgen hin.
Danach waren wir dann Einkaufen. Erst noch ein paar Badelatschen fuer mich und Mutter und dann fuer sie noch ein Bikinioberteil. Es gibt hier viele Laeden, die alles moegliche fuer die Touris anbieten. Aber das schlimme ist, dass sie einen alle anquatschen. Als ist fast schlimmer als der Gang ueber eine Messe. Danach waren wir in einem Supermarkt um z.B. Wasser fuer mich zu kaufen. Das Leitungswasser hier kann man hoechstens zum Zaehneputzen nehmen, aber es gibt auf dem Zimmer einen Wasserspender. Das ist fuer mich aber beides nicht so toll, also gibt es stilles Mineralwasser zum Trinken und Zaehneputzen. In dem Laden konnte ich dann beobachten wie der dort stehende Geldautomat aufgefuellt wurde. Etwas mulmig wurde einem da schon, weil die beiden Herren von einem Sicherheitsunternehmen nicht nur kugelsicher Westen anhatten und eine Handfeuerwaffe bei sich trugen, sondern einer die ganze Zeit mit einer Pumpgun da rumstand.
Danach ging es dann mal wieder an den Strand. Dort wurde ich von einer komischen Frau mit Rastern angesprochen, ob ich Bass spielen wuerde. Ich hab das einfach mal verneint, auch wenn das nicht so ganz zutrifft, aber ich sah, dass sie in dem Restaurant was aufbauten und da hatte ich keine Lust mitzuspielen.
Abends wollten wir dann mal nicht in das Restaurant an unserer Unterkunft, sondern “in der Stadt” gucken, was es da so gibt. Da war es aber ueberall recht lauft, man konnte ueberall Musik aus mindestens fuenf Lokalen hoeren, und ausserdem nervte es uns etwas, dass man sogar vor den Restaurants angequatscht wurde, weil jeder einen in sein Restaurant locken wollte. Also wieder in das gewohnte Restaurant, wo wir auch schon gestern und heute morgen waren. Und da spielte dann die komische Frau mit zwei anderen Typen Musik, die wir einordneten unter “Dann musst Du was rauchen, dann gefaellt Dir die Musik” (vorsicht Insider).
Wir bleiben hier uebrigends doch nicht drei Naechte, sondern vier. Am Dienstag frueh cecken wir hier aus, holen ind Concun den Mietwagen ab und dann geht es nach Chichén Itzá.

One Response to “Vamos a la playa”

  1. Eincremen. Alles. Ohren, Füße… und kräftig und tüchtig. Man muss wirklich leicht weißlich aussehen, damit man sagen kann “Ich habe den vollen Lichtschutzfaktor”. Und regelmäßig nachcremen und so! Nicht vergessen! Bräunung ist der verzweifelte Versuch des Körpers sich vor gefährlicher Sonnenstrahlung zu schützen.

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