Loch im Kopf

Heute war ich mit Patti im Neanderthal Museum. Hauptgrund war die Sonderausstellung “Loch im Kopf – Die ältesten Operationen der Welt”, die heute endete.
Von der Sonderausstellung war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Dafür, daß die so groß beworben wurde war sie doch ein wenig mickrig. Ein paar Vitrinen, mit Schädeln/-fragmenten, Werkzeugen und nen grundzughafter Nachbau einer heutigen Gehirn OP. Es war ganz interessant um mal einen kurzen Einblick in das Thema zu haben. Was ich auch noch ganz interessant fand, war die eine Vitrine, in der es darum ging, daß nicht alle Löcher im Schädel von einer OP sind, sondern auch von Krankheiten stammen können.
Das Museum an sich hat mir (wieder) gefallen. Es zählt zugegebener Maßen zu den “leicht verdaulichen” Museen. Man bekommt einen Kopfhörer mit einem Klinkenstecker (6,35 mm) und hält dann nach den passenden Klinkenbuchsen Ausschau. Einige Texte zum Lesen gibt es auch, aber keine Romane. Also eine schöne Art, wie man auch Kinder über den Fund des Neandertalers, Entwicklung des Menschen, Evolution und verwandten Themen informieren kann.
Patti meinte bei manchen Audio-Vorträgen, daß sie das schon in einer Vorlesung alles hatte, aber das liegt ja in der Natur der Sache.
Die Hin- und Rückfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln lief erstaunlich gut, was wir zu einem großen Teil der Regio Bahn zu veranken haben, die die von der DB aufgegebene Strecke betreibt, deren Bahnhof nur 5 Minuten vom Museum entfernt ist. (Nebenbei waren damals nach Kyrill die ersten Züge, die am Düsseldorfer HBF wieder fuhren, die von der Region Bahn…)
Ich spare es mir jetzt einfach die nervigen Jugendlichen auf der Rückfahrt zu erwähnen…

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